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Rom-Restaurants: Wo man in Rom isst

Die besten Restaurants Roms, von Trattorien in Trastevere bis zu den Quinto-Quarto-Klassikern in Testaccio. Carbonara, Cacio e Pepe, Amatriciana — und wo Sie sie richtig gemacht finden.

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Von Todo Rome · Aktualisiert 2026-09-09

Rom-Restaurants: Wo man in Rom isst

Die vier Pasta-Gerichte, wegen derer Sie gekommen sind

Die römische Küche baut auf vier Pasta-Gerichten auf — Cacio e pepe (Pecorino und schwarzer Pfeffer), Carbonara (Ei, Guanciale, Pecorino, ohne Sahne), Amatriciana (Tomate, Guanciale, Pecorino) und Gricia (Amatriciana ohne die Tomate, vermutlich das älteste der vier). Jede Trattoria der Stadt serviert irgendeine Version davon; nur wenige beherrschen alle vier wirklich gut. Roscioli, halb Feinkostladen, halb Restaurant nahe dem Campo de' Fiori, kommt der römischen Konsensantwort auf die Frage nach der besten Carbonara am nächsten — buchen Sie fürs Abendessen zwei Wochen im Voraus. Felice a Testaccio schwenkt seit 1936 tischseitig Cacio e pepe in einem ausgehöhlten Parmesanlaib — vor einer Schlange, die seither kaum kürzer geworden ist.


Testaccio: Der Ursprung

In Testaccio wurde ein Großteil dieser Küche tatsächlich erfunden — gewachsen rund um einen Schlachthof aus dem 19. Jahrhundert, dessen Reste (der quinto quarto, das „fünfte Viertel") aus Notwendigkeit zu Coda alla vaccinara, Trippa und Pajata wurden und aus Loyalität auf der Speisekarte blieben. Flavio al Velavevodetto ist direkt in die Flanke des Monte Testaccio gebaut — ein Hügel aus zweitausend Jahren zerschlagener Amphorenscherben — und bleibt die Maßstab setzende Trattoria des Viertels. Trapizzino, hier von Stefano Callegari erfunden, füllt eine dreieckige Tasche aus Pizza bianca mit geschmorten Klassikern wie Pollo alla cacciatora — das beste schnelle Mittagessen der Stadt.


Die römisch-jüdische Küche

Das alte jüdische Ghetto, Teil der historischen Altstadt, hat seine eigene, unverwechselbare kulinarische Tradition — Carciofi alla giudia (ganze Artischocken, frittiert, bis die Blätter wie Blütenblätter knusprig sind) ist das Gericht, das Sie bestellen sollten, und Nonna Betta in der Via del Portico d'Ottavia macht es so gut wie kaum jemand sonst in der Stadt.


Viertel-Empfehlungen abseits des Zentrums

Die Trattoria Monti, nahe der Piazza Vittorio in Esquilino, serviert die Küche der Marken neben römischen Klassikern und hat eine treue lokale Stammkundschaft. Das Dal Toscano in Prati macht seit 1953, familiengeführt, Bistecca alla fiorentina nach dem Kilo. Das Necci dal 1924 in Pigneto — einst ein Stammlokal von Pier Paolo Pasolini — ist die entspannte Ganztagesoption mit Gartenterrasse, für alles vom Frühstück bis zum späten Abendessen.


Hinweise zur Reservierung

Fast keines der oben genannten Restaurants nimmt Online-Reservierungen an — das ist in Rom normal, kein Warnsignal. Rufen Sie für alles im mittleren Preissegment oder darüber vorher an, besonders zum Abendessen und besonders am Wochenende; kleinere Trattorien und Pizzerien sind wirklich nur ohne Reservierung zu haben und das Anstehen wert.


Ein paar Faustregeln

Meiden Sie jeden Ort mit einem Anwerber vor der Tür oder einer laminierten mehrsprachigen Speisekarte direkt an einer großen Piazza — Römische Trattorien, die das Essen wert sind, müssen nicht um Kundschaft werben. Mittagessen (12:30–15:00 Uhr) und Abendessen (ab 19:30 Uhr) sind die eigentlichen Servicezeiten; dazwischen schließt die Küche, egal wie belebt der Gastraum von außen wirkt.

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